Seit ich ihn kenne, hat der Flamenco mich nicht mehr losgelassen. Seit ich 1985 das erste mal ein Jahr in Sevilla verbrachte, um mich an der Academia de Monaolo Marín vor allem dem Flamenco zu widmen, fahre ich immer wieder an die Quelle der Inspiration zurück... 

Was mich am Flamencotanz am meisten fasziniert, sind die Momente des Aufgehens im Hier und Jetzt, in der Kommunikation mit Gitarre und Gesang, wenn man diesen besonderen Flow erlebt und das Ego ausgeschaltet ist. 

Sehr gut beschreibt dies  Consuelo García in ihrem vergriffenen Buch "Flamenco: ein Weg zur Lebendigkeit":

"Wenn du in einer Bewegung hundertprozentig dabei bist, entsteht dieses Etwas, das man von außen als Zauber wahrnimmt und das dir selber alles, was der Tanz geben kann, gibt. Dabei ist es nur nötig, dass du in jedem Augenblick alles, was du zur Verfügung hast, in diese Bewegung hineingibst, die Kraft deines Körpers, die Intensität deines Fühlens, deine Sinnlichkeit, die Schärfe deines Geistes, deine ganze Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit."

Diesen "Zauber" erlebe ich auch in der Salsa und im Tango - wenn auch in anderer Weise, denn es sind sehr unterschiedliche energetische Zustände. Im Paartanz ist es die vollkommene Präsenz und Harmonie als Paar und das gemeinsame Aufgehen in der Musik. 

Sonntagsworkshop Salsa für Anfänger / AmV: 

nächste Termine: 25.2. und 25.3. (11:30-13 h)