Biographie und Ausbildung

Die deutsch-spanische Tänzerin und Hispanistin (M.A.) Elisa Jiménez Rehbein wurde schon als Kind durch den Gesang und Tanz ihrer spanischen Mutter von der Leidenschaft der spanischen und lateinamerikanischen Musik inspiriert und begann mit 17 Jahren bei Angela Cruces in Wuppertal Flamenco und spanische Folklore zu erlernen. Als Schülerin einer Waldorfschule  erhielt Elisa Jiménez eine breitgefächerte musikalisch-künstlerische Bildung, spielte Geige in mehreren Schulorchestern und tanzte internationale Folkloretänze in diversen Gruppen.

Ihre professionelle Flamencotanz-Ausbildung erhielt sie zwischen 1984 und 1992 an den renommierten  Akademien von Manolo Marín in Sevilla und  dem "Amor de Dios" in Madrid, parallel zu ihrem Studium der Literatur, Philosophie und Pädagogik. Stipendien  des DAAD und der  Span. Botschaft und ein Jahr als Sprachassistentin in Sevilla ermöglichten ihr eine insgesamt dreijährige Ausbildungszeit in Spanien, die sie intensiv nutzte. Sich hauptberuflich nur dem Flamenco zu widmen, war ihr aufgrund ihrer Ausgangssituation - Älteste Tochter einer kinderreichen Arbeiterfamilie - nicht möglich. 

Sie nahm u.a. Unterricht bei großen Meistern des Fachs wie José Galván, Andrés Marín, La Tati, Maria Magdalena, Ciro u.a. und bildet sich bis heute regelmäßig in Spanien fort, z. B.  bei Milagros Ventura (Conil) und ihrer Freundin Bettina Castaño (Sevilla). Auch in Deutschland besuchte sie unzählige Workshops mit internationalen Flamencokünstlern,  z.B. bei Merche Esmeralda, Timo, Javier Barón, Belen Maya, Rafaela Carrasco, Mercedes Ruiz, Concha Vargas, El Torombo, La Lupi, Leonor Moro, Leonor Leal... Sie besuchte auf dem Flamencofestival Jerez den Unterricht von La Truco (2012) und Maria del Mar Moreno (2013 + 2015) und die Klassen von Angel Atienza sowie Juan Paredes (Sevilla) im Oktober 2012. Weitere Kurse in Jerez bei: Rafael Campallo (2014), Isabel Bayón und María Moreno (2016) und Manolo Marín (2017). Fortbildung in Deutschland: Leonor Leal (2015), Javier Labore (Tanzhaus Ddf., 2016), La Lupi (Ddf. 2017) u.a. 

 Seit 6 Jahren fortlaufend 5 Stunden/Woche Unterricht f. Fortg und Profis im Contratiempo Köln. 

Auftrittstätigkeit

Elisa Jiménez ist mit vielen bekannten Künstlern in ganz Deutschland aufgetreten, zuerst mit gitanos zusammen in der Wuppertaler  Gruppe "Flamenco Vivo" (mit Angela Cruces, Francisco Vazquez u.a.), dann mit Wolfgang Gerhardt (ehem. Gitarrist von Nina Corti), la Charo  und Carlos Paredes, ab 1992 mit eigener Gruppe (Flamenco Vivo II) zusammen mit Tomás Zybura (Inhaber der Flamencoschule „Contratiempo“ Köln), Alejandro Gavilán,  Franco Carmine, La Charo, Paco Segura und Angel Martínez. Sie trat zusammen mit Maria del Mar, Ines Valverde und Kenji auf, mit Juanfe Luengo und Rafaela Escoz, mit Lidia, Gonzalo Cortés und Jorge Gomez und vielen anderen. In Sevilla und Umgebung war sie ebenfalls mit den damaligen Mitgliedern der Flamencoakademie von Manolo Marín an diversen Auftritten beteiligt.

2003 trat sie  in der Carmen-Inszenierung der Oper Düsseldorf und der Oper Duisburg zusammen mit José Manuel Sánchez, Sabina Amadia, Michio Woirgardt u.a.  auf. 

Zur Zeit arbeitet sie wieder an einem neuen Auftrittsrepertoire mit dem Gitarristen Franco Carmine.

Sonstige Tätigkeiten: 

Elisa Jiménez absolvierte ein Magisterstudium in den Fächern Romanistik, Germanistik, Philosophie und Pädagogik. Ein Lehramtsstudium, hängte sie später an (fast abgeschlossen). Die angebotene Doktorandenstelle an der Uni Köln schlug sie aus, um 1991/92 noch einmal eine intensive Flamenco-Weiterbildung in Sevilla zu besuchen. Dies finanzierte sie mit einer Anstellung als Sprachassistenin am Instituto San Isidoro in Sevilla. 

Sieben Jahre war Elisa Jiménez von 2003 bis 2010 als Spanischlehrerin am Gymnasium Brauweiler tätig – welches auch ihre beiden Kinder besuchen -  und führte dort auch interkulturelle Projekte (Flamenco + Salsa) im Rahmen der „Kul-Tour“ - Klassen durch. Nun  möchte sie diese Erfahrungen in ähnliche Projekte einbringen, in denen sie auch ihr Hintergrundwissen zum Thema vermitteln kann.

Salsa

Elisa Jiménez tanzt seit über 30 Jahren Salsa – zunächst autodidaktisch – und war eine der ersten Salsa-Lehrerinnen in Köln. Sie nahm Unterricht u.a. bei Robinson, Patrick, Jördis, u.a. sowie bei diversen Lehrern in Havanna, besuchte Workshops bei Josie Neglia, Susana Montero, Felipe Polanco, Manuel Mascarell u.a. und bildet sich regelmäßig fort (cuban style, puerto rican, rueda de casino, lady styling). Zusammen mit Gerd Gräwe unterrichtete sie im ehem. Kultor 5 und im Tanzhaus NRW sowie mit div. Assistenten 15 Jahre lang im Kölner Ökobildungswerk. Zusammen mit dem Kubaner Hugo Marcel führte sie das Multi-Kulti-Projekt /Salsa an ihrer Schule durch.

2017 nahm sie am internationalen Ruedacamp von Salsadiabólica in Ungarn statt, um sich in der Rueda Cubana fortzubilden. 

Weitere Tanzformen

Sie absolvierte 2008/09 die Standard- und Latein-Kurse bis inkl. Gold-Star und  tanzte zwei JahreTango Argentino, wobei sie faszinierende Dimensionen der Kommunikation in diesen Paartänzen entdeckte und vor Allem Impulse für das eigene Unterrichten erhielt.

Bisherige Unterrichtsorte

Elisa Jiménez begann 1986 in Köln Wuppertal und Umgebung Flamenco und Salsa zu unterrichten,  u.a. an folgenden Tanzschulen und Bildungseinrichtungen: Casa España, Köln, Spanischer Elternverein und VHS Wuppertal, Haus d. Jugend, Cafe Ada, Balletschule K. Krüger, Wtal., Ballettschule Anette Farber, Köln, Ökobildungswerk Köln, Art of Dance, Köln, Gewölbe Don Tango Club, Köln, Casa Max, Köln, Zentrum f. Bewegung und Tanz, Lindlar, Kinder-und Jugendzentrum Zahnrad, Pulheim.  2008/09 unterrichtete sie Flamenco für Kinder und Erw. im Atelier für Bühnentanz von Rahel Weissmann in Düren. 

Sonntagsworkshop Salsa für Anfänger / AmV: 

nächste Termine: 25.2. und 25.3. (11:30-13 h)