UNTERRICHTSKONZEPT

Der Flamencounterricht beruht auf langjähriger Erfahrung mit Teilnehmern aller Altersstufen (Erw. Kinder, Jugendliche). Von zentraler Bedeutung ist eine gesundheitsbewusste und gründliche Vermittlung der Tanztechnik und Rhythmusschulung,  daneben wird aber auch Wert gelegt auf die Vermittlung des musikalischen und kulturellen Hintergrundes, weil er im Flamenco eine besondere Rolle spielt. Darüber hinaus sollen den SchülerInnen die vielfältigen positiven Wirkungen für die eigene Persönlichkeit erfahrbar gemacht werden, die der Flamencotanz bietet.

In den Anfänger-Kursen werden Grundlagen wie Haltung, Arm- und Fußtechnik sowie palmas (Händeklatschen) und compás (Rhythmik) erlernt. Von Anfang an wird nicht nur Technik vermittelt, sondern getanzt, wenn auch mit einfachsten Elementen, um den persönlichen Ausdruck und Inspiration möglichst direkt zu integrieren.

Einfache Kombinationen und Choreographien (Rumba, Tango) werden im Kurs für Anfänger mit Vorkenntnissen vermittelt  

Die Sevillanas, der populäre Paartanz Andalusiens, der dem Flamenco angegliedert ist, ist Thema im Flamenco-Projekt für Anfänger, der ca. einmal monatlich stattfindet und auch parallel zum Anfängerkurs besucht werden kann. Auch fortgeschrittenere TänzerInnen haben in Workshops die Gelegenheit, ihre Sevillanas - Kenntnisse wieder aufzufrischen. Auch auf diese Weise kann eine Basis erarbeitet bzw. ein Fortschritt erzielt werden, wenn auch langsamer. Die Möglichkeit, Neuerlerntes zu filmen, um es bei Bedarf zu üben, überbrückt die längeren Zwischenzeiten.

In weiteren Kursen (Aufbau- bis Mittelstufe) werden typische Choreographien wie Garrotín, Tango de Málaga, Alegrías, Zorongo, leichte Bulerías, erlernt. Für fortgeschrittene Schüler eignen sich die ernsteren Tänze, die viel Ausdruck und Körperspannung erfordern, wie Soleá, Tientos, Taranto sowie die energie- und tempogeladene Bulería, die absolute Rhythmusfestigkeit erfordert. Parallel dazu kommen die klassischen Flamenco-Assecoires zum Einsatz, wie Hut (sombrero), Fächer (abanico), Fransentuch (mantón) oder Stock (bastón) und bei den Sevillanas die Kastagnetten (castañuelas).

Neben laufenden Kursen gibt es regelmäßige Wochenend- Workshops für alle Stufen.

Für diejenigen, die nicht an einem wöchentlichen Termin teilnehmen können, gibt es –wie oben erwähnt - die Möglichkeit, an einem Samstagvormittag im Monat einen aufbauenden Intensiv-Workshop zu besuchen. Das Angebot existiert auch für Mittelstufe bis Fortgeschrittene: ein Bulerías – Workshop-Projekt findet ca. 1x monatlich Samstag statt. Geplant ist eine Splittung dieses Workshops ab 2012, sodass im ersten Teil (ca. 100 Min.) neues Material gelernt wird, im 2. Teil bereits Bekanntes wiederholt wird (ca. 60Min.). So ist die Teilnahme auch an einzelnen Terminen möglich (dann nur Besuch des ersten Teiles).

 Privatunterricht (sinnvoll ab Mittelstufe) nach Vereinbarung.

Unterrichtsziel ist hier vor allem die Entwicklung einer soliden Tanztechnik, die Arbeit am künstlerischen Ausdruck sowie der Aufbau eines individuellen Auftritts-Repertoires.

Eine Live-Gitarrenbegleitung ist bei Kleingruppen aus Kostengründen nicht immer möglich, ist aber zumindest in regelmäßigen Abständen geplant. Ansonsten gibt es die rhythmische Unterstützung durch palmas oder cajón. Die Kosten für die Gitarre muss von den Teilnehmern übernommen werden.

Sonntagsworkshop Salsa für Anfänger / AmV: 

nächste Termine: 25.2. und 25.3. (11:30-13 h)